2012/01/30 by schlind
Anmerkungen und Fragen
- Was genau ist der h-Index
- Der h-Index ist ein Maß für den Einfluss eines Wissenschaftlers. Der Index bezieht sich auf die Anzahl der Zitationen, die die Artikel eines Wissenschaftler erhalten.
- Gibt es bei den wissenschaftlichen Zeitschriften eigentlich eine Art Chefredakteur?
- Es gibt ein sogen. Editorial Board. Das sind mehrere Fachwissenschaftler, die sich um die Inhalte und die Qualität kümmern. Diese verteilen eingehende Artikel z.B. an die Peers, die die Begutachtung übernehmen.
- Wie schafft es ein Autor eigentlich, dass er oft zitiert wird und eine kleine Berühmtheit wird? Wie macht er Werbung für sich?
- Werbung kann ich z.B. durch Kontakte mit Fachkollegen und durch Vorträge auf Konferenzen machen. Ansonsten ist es hilfreich in hoch angesehenen Zeitschriften zu publizieren. Es ist auch gut, wenn meine Artikel im Internet zugänglich sind, am besten kostenlos (open access).
- Ich finde es schade, dass uns nur Citavi als Literaturverwaltungsprogramm direkt näher gebracht wurde, denn ich hätte gerne noch ein paar Alternativen kennengelernt.
- Die Entscheidung fiehl auf Citavi, da Ihre Kommilitonen vor 3,5 Jahren die Bibliothek beauftragt haben, aus Studienbeiträgen eine Campuslizenz zu erwerben. Sie haben auch nur erste kleine Blick in das Programm geworfen. Diese Blicke sollten Ihnen auch das Prinzip zeigen, sodass Sie sich leichter in ein anderes Literaturverwaltungsprogramm einarbeiten können sollten.
Da die Bibliothek ab dem 1. April (kein Aprilscherz) auch eine Campuslizenz für EndNote anbietet, werden auch zu diesem Programm Schulungen angeboten. Alternativen
Schlagwörter: Citavi, editorial board, Literaturverwaltung, open access, wissenschaftliches Arbeiten, Zitieren
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2012/01/23 by schlind
Google
Wenn Sie mehr Interesse an den suchtechnischen Veränderungen haben, lohnt es sich vielleicht, den official Google search blog “Inside Search” zu abonnieren.
Das Deep Web
Mit Deep Web werden Daten auf Servern bezeichnet, die für Suchmaschinen nicht zugänglich sind.

Die größten Deep-Web-Sites 2009
Ihre Fragen und Anmerkungen
- Gibt es einen Unterschied zwischen der wortwörtlichen Suche in Google und der Phrasensuche?
- Es kommt aber darauf an, wie Ihr Suchbegriff aussieht. Einfach ist dies bei einem Wort. Sind es allerdings zwei oder mehr Wörter, kommt es auf die Plazierung der Anführungszeichen an.
- Ich habe bei Google die Option „Im Cache“ nicht gefunden. Wo finde ich die?
- In der Treffervorschau ebenso wie den Link zu ähnlichen Seiten.
- Ist eine semantische Suche denn auch bei Google möglich?
- Google bemüht sich drum. Am besten können Sie das immer mit mehrdeutigen Wörtern ausprobieren. Suchen Sie mal nach Kiefer und sehen Sie sich dann das Wörterbuch an (mehr Optionen)
Versuchen Sie das Gleiche dann bei Yahoo.
- Das letzte Video betreffend möchte ich anmerken, dass es doch eigentlich nicht sein kann, dass der Google Index mehr als die Hälfte ALLER existierenden Internetseiten erfasst. Deep Web, 2001 -> 91 Petabite; Google Index, 2009 -> weit über 100 Petabite. Aktuelle Daten zur Größe des Deep Webs wären hier echt interessant.
- Ich habe keine neueren Angaben zur Größe des Deep Web gefunden, vielleicht können Sie es herausbekommen. Aber vielleicht ist es nicht ganz falsch zu unterstellen, dass das Deep Web mindestens so schnell wächst wie der Index von Google.
- Ich frage mich nur, wie diese spezielle Suchmaschine für das Deep Web, Seiten finden kann, welche sich selbst aus der Google suche entfernt haben, also aus irgendwelchen Gründen nicht gefunden werden wollen.
- Indem Sie die Daten von den Betreibern der Datenbanken (denn um diese handelt es sich meist) erhalten.
- Allerdings frage ich mich, wie es funktioniert bei DeepDyve.com einen Volltext zu mieten?
- Sie melden sich mit der Nummer Ihrer Kreditkarte an, damit die Miete abgebucht werden kann. Dann können Sie den Text 24 Stunden am Bildschirm sehen, aber weder ausdrucken noch kopieren.
- Ich weiß nicht genau, wie ich bei der Bewertung der Artikel so viele Informationen über den Autor einer Homepage herausfinden soll, wie zum Beispiel ob er einer Organisation angehört.
- Eigentlich sollten Sie die Angaben leicht finden z.B. im Impressum. Es sollte Ihnen zu denken geben, wenn der Autor nicht oder nur mit großem Aufwand zu ermitteln ist.
- Ich würde mich freuen, wenn in der Übung am nächsten Montag etwas zu SOPA gesagt werden könnte, da mich das Thema sehr interessiert.
- Das Gesetz soll es amerikanischen Urheberrechtsinhabern ermöglichen, die Verbreitung urheberrechtlich geschützter Inhalte wirksam zu verhindern. Es richtet sich gegen die Betreiber von Internetseiten. Bei uns ist der Autor verantwortlich.
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2012/01/16 by schlind
Ich habe die Korrektur Ihrer Übungsblätter mit Lösungen jetzt fast abgeschlossen.
häufige Fehler
- Signatur – Systematik – Notation
- Ausgabe – Auflage (siehe Beispiel: Fleischhauer: Essbare Wildpflanzen zwei Ausgaben von zwei Verlagen, die vom AT-Verlag ist 10. Auflage)
- Wenn im TU-Katalog Bestand nachgewiesen ist, ist eine einfache Fernleihe nicht möglich.
lustige Fehler
- es wurden einige “Vorschläge” abgegeben
- Abgabe von Florian Mustermann
- Forderung im Übungsblatt: Schreiben Sie in vollständigen Sätzen! Im Lösungsblatt findet sich eine Tabelle mit Stichwörtern.
- Matyssek, Rainer: Biologie der Bäume. Stuttgart, 2010. Wie heißen die Autoren: Matyssek und Rainer
Ergebnisse

Eine schlechte Bewertung gab’s, wenn der Lösungsweg gefehlt hat.
Ihre Note erhalten Sie heute noch per eMail. Wenn Sie näheres erfahren wollen, schreiben Sie mir bitte eine E-Mail.
Schlagwörter: Prüfung
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2012/01/09 by schlind
- Ich stelle fest, dass es zu der Aufgabe, die wir vor Weihnachten abgeben sollten, keine Bewertung gibt.
- Bitte bedenken Sie, dass ich 150 Aufgaben- und Lösungsblätter korrigieren muss und geben Sie mir noch etwas Zeit.
- Was ist ein Thesaurus?
- Worum genau handelt es sich bei der Schneeballtechnik?
- Sie suchen nach Ihrem Thema mit wenigen Begriffen und finden ein relevantes Dokument und in diesem “neue” Suchbegriffe. Diese Begriffe verwenden Sie für die Verfeinerung Ihrer Suchstrategie. Ähnlich können Sie mit den im Literaturverzeichnis genannten Dokumenten verfahren, Sie suchen sich die relevanten heraus, beschaffen diese und suchen hier wieder nach relevanten Dokumenten. Bei dieser Variante suchen Sie jedoch nur in die Vergangenheit.
- Wofür brauchen wir die Hilfsmittel, die auf Folie 4.3.1 erwähnt werden? Kann man diese „Technik“ bei „Web of Science“ verwenden? oder generell, in allen Suchmaschinen?
- Die meisten Rechercheoberflächen ermöglichen die Verwendung dieser Suchtechniken. Jedoch gibt es keine Standards, z.B. für die Trunkierungszeichen (Wildcards).
- Die letzte Folie bei Thema 4.3.1. habe ich nicht richtig verstanden. Inwiefern entsteht eine Priorisierung durch die Klammern und was bedeutet die Expertensuche mit Feldangaben?
- Priorisierung bei der Suche, also was zuerst gesucht wird. In der Expertensuche können sie explizit das Feld angeben, in dem der Begriff gesucht wird, also z.B. im Titel.
- Ich glaube, dass die thematische Aufsatzsuche sehr hilfreich ist. Ich habe allerdings Bedenken, noch alle Suchmöglichkeiten, die wir bisher in IKP benutzt haben auch anwenden können, da die Zahl an Suchmöglichkeiten immer mehr steigt und man somit den Überblick verlieren könnte. Bestünde da die Möglichkeit, vielleicht am Ende der Vorlesungen ein Übersichtsblatt zu fertigen, auf dem kurz und übersichtlich alle Wege, Literatur zu suchen, aufgeführt und mit ein bis zwei Beispielen belegt sind?
- Ja, dafür ist die letzte Stunde am 06.02. da.
- Was mich interessieren würde ist, inwiefern sich Bestände und Verweise der einzelnen Datenbanken überschneiden. D.h. auch: Muss man für eine wirklich vollständige Suche jede Datenbank und jede Suchplattform so gründlich, wie es nur geht (z.B. nach verschiedenen
Schlagwörtern, Relevanzverweisen nachgehen, etc.) durchsuchen?
- Natürlich gibt es Überschneidungen zwischen dem Inhalt der verschiedenen Datenbanken. In welchen Sie suchen, ist eine Frage, wie Sie suchen wollen, können oder müssen, zu welchen Fächern oder Fachgebieten Ihr Thema gehört und wie vollständig Ihr Rechercheergebnis sein muss.
- Ich frage mich, was denn zum Beispiel eine forstliche Fachbibliographie ist?
- Kommt als Nächstes dran
.
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2011/12/16 by schlind
Fragen
- Was ist graue Lieratur?
- Graue Literatur wird nicht über den Handel vertrieben. Meist sind dies Schriften von wissenschaftlichen Instituten, Organisationen oder Verbänden. Bibliotheken sammeln graue Literatur, wenn sie sie erhalten. Manchmal ist die Beschaffung von grauer Literatur schwierig.
- Aus einer Graphik des ersten Skripts von heute geht hervor, dass man grundsätzlich, dh. wenn man noch keine detallierte Vorstellung hat, wo man suchen soll, zuerst den Gateway Bayern bemühen sollte, da dieser einen dann an entsprechende „Untereinheiten“ weiterleitet. Gilt das nur für Zeitschriften?
- ja, das gilt nur für Zeitschriften. Für Bücher sind Sie im Online-Katalog der TUM besser aufgehoben.
- Mir fällt auf, dass es eigentlich der Campuslizenz wiederspricht, diesen Artikel an einen Dritten (selbst zu Forschungszwecken) weiterzugeben, der wahrscheinlich kein Lizenznehmer ist.
- Sie haben natürlich völlig Recht. In diesem Fall ist es zumindest so, dass Ihr “Chef” der Verfasser des Artikels ist. Er darf seine Fassung des Artikels weitergeben, also z.B. eine PDF-Datei der eingereichten Endversion.
Und was hätte Ihnen bei der Aufgabe auffallen sollen?
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2011/12/12 by schlind
Fragen
Den Unterschied zwischen ZDB und DokumenTUM konnte ich nicht genau verstehen. Ist der Unterschied nur der, dass man bei DokumenTUM auch Aufsätze suchen und finden kann und bei ZDB nicht?
- Die ZDB weist Zeitschriften, Zeitungen und Datenbanken in deutschen und österreichischen Bibliotheken nach. Sie wird in Kooperation von 4.300 Bibliotheken erstellt. Im Gegensatz dazu ist dokumenTUM ein hausinterner Lieferservice für Aufsätze aus Zeitschriften, die an der TUM nur in Druch in der Bibliothek vorhanden sind. Die Suchoberfläche von dokumenTUM erlaubt jedoch im Unterschied zur ZDB eine Suche nach Aufsätzen – wenn die Aufsatzdatenbank ausgewählt wurde.
Online-Fachzeitschriften
Präferiert wird eindeutig die Druckversion.
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2011/12/05 by schlind
Ihre Fragen
- Meine Frage wäre an dieser Stelle, ob wir die Zugangsarten noch einmal besprechen könnten und vor allem wäre interessant zu wissen, was ein Proxy ist.
- On-Campus-Zugang: Voraussetzung ist Rechner mit TUM-IP-Adresse also z.B. in den IT-Räumen oder wenn Sie sich per VPN verbinden) + automatischer Proxy im Browser eingestellt –> Sie werden als TUM-Mitglied erkannt und erhalten Zugang
- Off-Campus-Zugang = eAccess: Authentifizierung über Ihre Mytum-Kennung und Passwort
- Shibboleth: ähnlich eAccess (bei mir funktioniert’s aber nur manchmal
). Siehe auch in der Wikipedia
- Proxy: ein Server, über den Sie ins Internet gehen. Dieser Server erkennt, woher Sie kommen, also in Ihrem Fall von der TUM. Er meldet Sie dann mit der IP-Adresse weiter, die bei den Verlagen oder anderen Anbietern hinterlegt ist.
- Kann es sein, dass manche der von OPAC angezeigten E-Books z.T. nicht den Volltext enthalten, sondern etliche Seiten davon unleserlich sind? -oder ist das darauf zurückzuführen, dass mein eAccess nicht funktioniert?
- Ich gehe mal davon aus, dass es an der Authentifizierung liegt. Ich müßte das konkrete Beispiel kennen.
- Von wem werden die Datenbanken denn verwaltet und aktualisiert?
- Hersteller der Datenbanken sind z.B. Einzelpersonen, Organisationen aber auch kommerzielle Unternehmen. In DBIS werden die Einträge von den teilnehmenden Bibliotheken gepflegt.
- Gibt es die Forestry Compendium eigentlich auch auf Deutsch?
- Nein!
Ihre Meinung zur Lehrveranstaltung
- Der Zeitpunkt und insbesondere die Gruppeneinteilung meiner Meinung nach suboptimal abgelaufen.
- Die Gruppeneinteilung haben Sie mit Ihrer Anmeldung zu einer Gruppe vorgenommen. Da wasche ich meine Hände in Unschuld.
- Mir geht an mancher Stelle der kompetente Umgang mit Medien bzw. hauptsächlich mit dem Medium Internet, ab. (z.B. Die Aufforderung den Internet Explorer zu verwenden gleicht im Internet oft einem symbolischen Suizid.)
- Ok, dann ab jetzt mit Firefox – und denken Sie auch jedes Mal an die Authentifizierung oder die Konfiguration des Proxy.
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2011/12/02 by schlind
Was hat es mit der Baumart, die Sie von mir per Mail erhalten haben auf sich?
Sie sollen danach suchen, z.B. in unserer nächsten Übung
Schlagwörter: Baumart
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2011/11/28 by schlind
Vorab:
Entschuldigen Sie nochmals, dass durch den Ausfall unseres Medienservers, die Unterlagen 19 Stunden nicht zur Verfügung standen. Sie konnten hier “live” einen der Nachteile von elektronischen Medien erleben.
Ihre Anmerkungen:
- Ich muss dem Skript hier widersprechen, das da sagt, eBooks seien eingescannte Bücher, welche dann als PDF-Datei abgespeichert werden. Das mag vielleicht für die eBook-Sammlung der TUM-Bibliothek zutreffen, allerdings beschränken sich eBooks nicht auf das PDF-Format, sondern es gibt viele andere eBook-Formate, welche verwendet werden. So vertreibt Amazon seine eBooks im AZW-Format, welches speziel für ihren eBook-Reader Kindle entwickelt wurde. Sehr große Verbreitung hat mittlerweile auch das EPUB-Format, das große Vorteile gegenüber dem PDF hat. Gerade auf Tablets oder Smartphones können eBooks im PDF-Format meist nicht lesekomfortabel dargestellt werden. Außerdem unterstützt EPUB gewisse Kopierschutzverfahren, die beim PDF nicht möglich sind.
# Sie haben natürlich völlig recht. Übrigens handelt es sich auch nicht um “eingescannte” Bücher. Zum Kopierschutz: natürlich gibt es auch bei PDF einen Schutz gegen Kopieren, Drucken u.s.w.
Ihre Anregungen für ein eLehrbuch:
- Hintergrundmusik
- Videos
- Sprachtools (richtige Aussprache)
- Links zu anderen Büchern
- Notizfunktionen
- beliebig kommentieren, die Einwände erscheinen automatisch in einer Art Forum
Ihre Fragen:
- Was ist ein eAccess-Bookmarklet?
#siehe hier
- Erscheint jede an der TUM verfasste Diplom- oder Doktorarbeit als ebook?
# Nein, bei Dissen besteht diese kostenlose Möglichkeit, der Veröffentlichungspflicht nachzukommen. Diplomarbeiten werden zunächst grundsätzlich nicht veröffentlicht (also auch nicht bei uns in der Bibliothek aufgestellt). Es handelt sich nämlich um eine Prüfungsleistung. Auf Antrag von Diplomand und Betreuer kann eine Kopie in die Bibliothek aufgenommen werden. Eine elektronische Veröffentlichung auf dem Publikationsserver erfolgt nur in Sonderfällen. So veröffentlicht die Fakultät für Architektur die besten Arbeiten. Bei Habilitationsarbeiten besteht übrigens keine Pflicht zur Veröffentlichung, trotzdem erfolgt dies i.d.R.
- Können solche Arbeiten immer nur universitätsintern oder wirklich von der “breiten Öffentlichkeit” gelssen werden?
# Sinn ist ja gerade die Publikation, also die Öffentlichmachung.
- Wenn man sich für ein Referat zunächst möglichst viele ebooks zum Thema herunterlädt bzw. passende Kapitel, kann dies schon zur Sperrung führen?
# Gesetzlich erlaubt ist der Download (und das Kopieren) von kleineren Mengen. Wie viel das genau ist, wie viel also ein Verlag “erlaubt” ist unterschiedlich.
- Kann man die Bücher auch als PDF herunterladen? Bei welchen Seiten ist das möglich, oder ist das nicht illegal?
# Wie viel man jeweils herunterladen kann, hängt vom Verlag ab. Manchmal geht das nur seitenweise. Zum eigenen Gebrauch ist es nicht illegal. Sie dürfen die Datei aber nicht einfach weitergeben.
- Systematischer Download / Robot – was ist das?
# Die Informatik-Studenten haben mal ein Programm gebastelt, das automatisch alle Teile eines elekrtonischen Lehrbuchs heruntergeladen hat (= Robot).
- Welche Konsequenzen drohen mir, wenn ich zu viele Seiten eines eBooks herunterlade und der Zugang zu einem Verlagsserver gesperrt wird?
# Ihnen droht zunächst nichts. Allen TUM-Mitglieder wird aber der Zugriff gesperrt. Sobald wir das merken, kontaktieren wird den Verlag. Dann erfahren wir, welches Ausmaß der Missbrauch hatte.
- Ein Buch, das kostenlos als elektronisches Medium zur Verfügung gestellt wird, kauft doch niemand mehr.
# Oft handelt es sich dabei um Schriften von Organisationen, die auch in Papierform kostenlos abgegeben werden. Es gibt aber auch Verlage (wie O`Reilley im Bereich EDV), die kommerzielle Bücher freigeben
- Woher weiß ich, welche Qualität eine Dissertation besitzt, da ich ja keine Note oder Bewertung kenne, denn soweit ich weiß gibt es auch hier eher schlecht geratene Exemplare?# Gute Frage! Mit kritischem Verstand lesen und den eigenen Betreuer fragen, was er/sie davon hält.
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